Die Rekonstruktion von Defekten der Nase nach Tumorerkrankungen, Unfällen, Verbrennungen oder Voroperationen gehört zu den schwierigsten Eingriffen in der plastischen Chirurgie. Jede Narbe, jeder Defekt ist einzigartig. Es gibt keine allgemeingültige Lösung, sondern immer mehrere Möglichkeiten, die sorgfältig abgewogen werden müssen, um das optimale Ergebnis in Form und Funktion zu erreichen.
Eine gewissenhafte Untersuchung und Analyse des Problems ist auch hier Voraussetzung für den Therapieerfolg.
Zur Rekonstruktion kleinerer Defekte kommen freie Hauttransplantate, mehrschichtige Transplantate (Haut-Knorpel-Haut) oder lokale Lappenplastiken in Frage. Ausgeprägte Sattelnasen ( Boxernasen) erfordern in der Regel die Rekonstruktion des knorpelig-knöcheren Stützgerüstes, beispeilsweise mit Knorpel aus der Nasenschweidewand, der Ohrmuschel oder der Rippe.
Von besonderer Bedeutung sind nicht nur die Wahl der Operationstechnik und des Zuganges, sondern auch die Nachbetreuung und postoperative Pflege. Auch Sie als Patient sind also entscheidend daran beteiligt, ein optimales Ergebnis zu erzielen, indem Sie die Empfehlungen Ihres Operateurs beachten.
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In Deutschland sind vergleichende Darstellungen vor und nach Operationen seit dem 01.04.2006 gemäß Heilmittelwerbegesetz § 11, Abs. 1, Nr. 5 verboten.
Im Rahmen eines ausführlichen persönlichen Gesprächs können wir Ihnen selbstverständlich Behandlungsverläufe und Ergebnisse anhand von anonymisierten Vorher-Nachher-Fotos demonstrieren.
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